Cellagon

16.09.2016

(Allgemein)

Hart erkämpfte Früchte

- Published by Katrin Kleinesper -

Cranberrie Ernte - ein Meer aus pink
Cranberries (zu Deutsch auch Kranichbeeren oder großfruchtige Moosbeeren) erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Die aus den USA stammende Frucht, ist nunmehr auch hierzulande eine willkommene Erlösung für alle „Rosinen-im-Müsli-Hasser“. Die pinke bis dunkelrote kleine Beere erfreut den Gaumen mit einem herb-fruchtigen Geschmack. Bei uns gibt es sie meist in Form von Saft oder getrocknet zu kaufen. Frische Cranberries sind tatsächlich nur schwer zu bekommen. Das hat neben dem recht weiten Transportweg auch den Grund, dass frische ungesüßte Beeren, extrem sauer und herb schmecken. Ein wenig gesüßt und getrocknet sind sie aber absolut genießbar. Wer auf industriellen Zucker bei seiner getrockneten „Rosinenalternative“ verzichten möchte: es gibt Cranberries auch mit Ananassaft gesüßt. Geerntet wird auf den nordamerikanischen Farmen ab Mitte September bis Anfang November. Aber wie kommt die leckere, kleine Beere vom Strauch in unsere Müslischale? Um Cranberries zu ernten, gibt es zwei verschiedene Verfahren: die Trockenernte und die Nassernte.

Trockenen Fußes
Für die Trockenernte von Cranberries werden mechanische Erntemaschinen benutzt, die ein wenig aussehen wie große Rasenmäher. Die Zähne der Pflückmaschinen kämmen die ca. 1-2 Zentimeter großen, reifen Beeren direkt von den Ästen der bis zu 2m hohen Sträucher. Auf einem Förderband der Maschine wird die Beerenausbeute abtransportiert und anschließend noch handverlesen. Trockenernte wird vor allem für Cranberries betrieben, die im Anschluss als Frischfrüchte in den Handel kommen. Im Gegensatz dazu werden die Beeren, die nass geerntet werden, im Allgemeinen direkt zu Saft, Sauce oder Pulver weiterverarbeitet.

Cranberries können schwimmen
Die Nassernte von Cranberries stützt sich auf einen sehr praktischen Umstand, nämlich den, dass Cranberries schwimmen können. Sie besitzen in ihrem festen, weißen Fruchtfleisch vier Luftkammern, die für ordentlich Auftrieb sorgen. Diesen Umstand macht man sich bei der Nassernte zu Nutze. Die Farmer fluten ihre Cranberriefelder und erzeugen dann im Wasser künstliche Strudel, die die reifen Beeren von den Stängeln reißen. Dann heißt es für die Farmer nur noch, sich in eine ordentlich wasserdichte Anglermontur zu schmeißen und ab geht’s ins Meer aus pinken, reifen Cranberries. Die schwimmenden Beeren werden dann mit Rechen zusammengetrieben und in riesigen Behältern gesammelt.

Auf die inneren Werte kommt es an
Was springt denn nun nach der ganzen aufwändigen Ernte der roten Kugeln für uns heraus? Cranberries sind nicht nur wegen ihres Geschmacks sehr beliebt, sondern auch wegen ihrer wertvollen Inhaltsstoffe. Neben viel Vitamin C liefert die Cranberry auch noch die Vitamine E und K, sowie einige der B-Reihe. Eisen, Magnesium, Kalzium und Kalium sind an Mengenelementen dabei. Ein weiterer hervorragender Pluspunkt sind die zahlreichen starken Antioxidantien. Das in der Frucht enthaltene Tannin sorgt außerdem dafür, dass sich in den Harngängen Bakterien weniger gut einnisten können. Das beugt Harnwegsinfekten vor. Trinkt man regelmäßig Cranberriesaft oder verzehrt sie z.B. in getrocknetem Zustand, soll das einen Infekt schon im Vorfeld verhindern können.

Arganöl – Kein Preis ohne Fleiß – und Geduld
Arganbäume sind eine stachelige Angelegenheit. Will man mehr oder weniger unversehrt an seine wertvollen Früchte kommen, sollte man am besten eine gut geübte Ziege oder ein Dromedar mit viel Hornhaut am Maul sein. Ziegen sind recht geschickt darin, in die mit tausenden spitzen Stacheln bewehrten Bäume zu klettern und sich dessen Früchte zu klauen. Dromedare fressen hingegen die Dornen einfach mit. Für Menschen sind beide Optionen sowohl ineffizient als auch schmerzhaft. Dies ist der Grund, warum die Ernte von Arganfrüchten so aufwändig ist und nur einer der Gründe, warum das aus ihnen gewonnene Öl so teuer ist.

Vom Baum, der Frucht und der Ernte
Arganbäume gehören zu den ältesten Bäumen der Erde. Schon vor 25 Millionen Jahren soll es sie gegeben haben. Ursprünglich war der bis zu 10 Meter hohe Baum in Afrika und Südeuropa weit verbreitet. Heutzutage wächst er aus Gründen, die bisher noch kein Forscher offen legen konnte, nur noch in Marokko. Jegliche Versuche, den Arganbaum in anderen Regionen künstlich anzusiedeln, scheiterten. Diese Tatsache macht ihn nicht nur seltener, sondern auch kostbarer.
Ein Arganbaum wird durchschnittlich 150-200 Jahre alt - genug Zeit für eine Menge Ernten möchte man meinen. Bis die ersten Früchte fallen, muss man allerdings mindestens 5 Jahre warten. In seinem fruchtbarsten Alter befindet der Baum sich jedoch erst nach 50-60 Jahren. Noch eine Tatsache, die seinen Ertrag sehr wertvoll macht.
Was alle dem Baum gerne abnehmen möchten, sind seine pflaumenähnlichen gelben Früchte. Das Fruchtfleisch ist für Menschen ungenießbar, doch die Kerne (bis zu 3 Stück pro Frucht) bergen das wertvolle, hochwertige Öl, das von so großem Interesse für uns ist.
Das Ernten der Früchte ist für den Menschen eine einzige Geduldsprobe. Die Früchte reifen nur ca. alle 2 Jahre an einem Arganbaum heran. Da das Ernten per Hand aufgrund der Stacheln schon einmal nicht in Frage kommt, könnte man auf die Idee kommen, eine  Maschine für die Ernte einzusetzen. Leider weit gefehlt. Würde man versuchen, einen Arganbaum z.B. mit einer Rüttelmaschine abzuernten, würden die kostbaren Blüten der Bäume ebenfalls mit abfallen. Also heißt es, sich noch mehr in Geduld zu üben und die reifen Früchte vom Boden auflesen, sobald der Baum sie der Erdanziehungskraft übereignet.
 
Einmal per Hand aufgelesen, werden die Früchte in ebenfalls mühevoller Handarbeit vom Fruchtfleisch befreit. Die freigelegten Kerne (auch Mandeln genannt) werden getrocknet und unter großem Kraftaufwand gepresst. Die Schale gleicht dabei einem kleinen Panzertresor - sie ist ca. 18x härter als die einer Haselnuss. Um aus den Kernen nur 1 Liter Arganöl zu gewinnen, sind 30 kg Kerne und ca. 8 Stunden mühsamer Arbeit nötig. Kein Wunder also, dass Arganöl so teuer ist.

Warum trotzdem alle so scharf auf Arganöl sind
Obwohl Arganöl, nun verständlicher Weise, einen sehr stolzen Preis hat, schwören viele Menschen absolut darauf und gönnen sich diesen Luxus gerne. Das hellgoldene Öl wird sowohl zum Verzehr als auch als kosmetisches Produkt angeboten. Es enthält neben einem sehr hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren (80%) auch viel Vitamin E sowie Phytosterine und Polyphenole. Der größte Teil der ungesättigten Fettsäuren fällt auf die einfach ungesättigte Ölsäure (Omega-9, 43-50%) und die mehrfach ungesättigte Linolsäure (Omega-6, 30-34%). Leider hat Arganöl im Vergleich zu anderen Pflanzenölen einen Nachteil bei den Omega-3-Fettsäuren, da die Linolensäure nur mit 0,1-0,3% vertreten ist (zum Thema Omega 3,6 und 9 siehe auch Artikel: „1, 2 oder 3? Bei Fettsäuren heißt das Omega 3, 6 oder 9!“).
Die Stärke des Arganöls liegt eindeutig in den weiteren Inhaltsstoffen, dem Vitamin E und den sekundären Pflanzenstoffen wie Polyphenolen und Phytosterinen.
Arganöl enthält 600mg Vitamin E pro Kilo und ist damit hervorragend für den menschlichen Bedarf geeignet, da unser Bedarf bei gerade mal 4mg pro Tag liegt. Vitamin E, auch als  Tocopherol bezeichnet, ist ein wichtiges Antioxidans, das unsere Zellen vor freien Radikalen schützt.
Phytosterine aus Arganöl (und aus anderen pflanzlichen Quellen) sind in der Lage, Cholesterin im Blut abzufangen, das ansonsten hässliche kleine Plaques bilden könnte und so die Arterien verkalkt. Arganöl enthält zwei Phytosterine, die nicht in anderen Ölen vorkommen und für Pflanzen richtige Bodyguards z.B. gegen Fraßfeinde oder UV-Strahlung sind. Für uns sind diese „Pflanzen-Bodyguards“ nicht lebensnotwendig aber durchaus sehr nützlich. Sie wirken antioxidativ, entzündungshemmend z. T. sogar krebsvorbeugend und können das Wachstum von Bakterien und Pilzen verhindern. Auch das Immunsystem und der Hormonhaushalt können durch Polyphenole günstig beeinflusst werden und ggf. die Allergiebereitschaft senken und Wechseljahresbeschwerden mindern. Arganöl hat demnach auch neben den Fettsäuren so einiges zu bieten. Aus diesem Grund ist es auch in Cellagon felice und in Cellagon CellaVie femineum enthalten.

Quelle:
•    www.arganoel-zauber.de
•    www.vitamine.com 
•    www.oceanspray.de
•    www.cranberries-usa.eu
•    www.arganoel.info
•    www.arganoel-zauber.de
•    http://www.naturinstitut.info
•    http://www.ernaehrungsberatung.rlp.de


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